Das Dilemma der polar sich gegenüberstehenden Monoismen der wissenschafts-Medizin und der Komplementär- und Alternativ-Medizin (CAM) und seine Lösung durch einen 3. unabhängigen, neuen/alten Monismus der Flusslehre  - Dr. Arno Heinen

Seit Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelt sich zunehmend in der Naturwissenschaft die monistische Form eines physikalisch-naturalistischen auf Materie und Energie bezogenen Reduktionismus. Die Naturwissenschaft bzw. Medizin entscheidet sich immer mehr für eine „Die alles „Sein“ gebärende Materie“. Der Leib wird nur als Körper und der Körper als Maschine verstanden. Zum Führer dieser „Körpermaschine“ wird ein Gehirn, aus dem jedoch jeglicher Geist als Führer verband wird. Das Gehirn wird zum eigenen Organisator. Es dirigiert sich selbst – Materie erzeugt Materie; Materie erzeugt Information - . In dieser Betrachtung des Menschen als mechanisch-materialistisches, energetisch verwandelbares System, werden die Hirn- und Körperfunktionen reduziert auf ein bestimmtes Zusammenspiel von optischen und sonstigen Sinneswahrnehmungen, von elektrophysiologischen Reizen, von einem den mechanischen Gesetzen gehorchenden Bewegungsapparat und von Hormonausschüttungen, die im Gehirn Gefühle, ja sogar die Liebe, erzeugen.

Mitte des 19. Jahrhunderts entsteht mit der Komplementär- bzw. Alternativ-Medizin (CAM) die polare monistische Form eines auf Geist bzw. Seele bezogenen Phänomenalismus. In seinem Focus steht wieder die „Gehirn-Geist“- und die „Leib-Seelen“-Beziehung. Im Fokus der Betrachtung stehen emotional-funktionelle Vorgänge. Diese werden über eine Information gesteuert, die Gehirn bezogen von einem Geist bezogenen Intelligenz und Körper bezogen von einer Seelen bezogenen Intelligenz dirigiert wird. Seele und Geist ist das, was die Materie/Morphologie überlebt.

Da weder das eine noch der andere Monistische Dogma mit seinen diagnostischen bzw. therapeutischen Werkzeugen und auch nicht die Anwendung beider Dogmen im Sinne der Ergänzung das Ganze erfassen können, entsteht zwangsweise die Forderung nach einem dritten Monismus: „Dem „Ganzheits-Monismus“. Dieser Monismus sollte die sowohl physikalischen als auch die geistigen Vorgänge fördern und zu einem Ganzen verknüpfen, indem ein drittes, unabhängiges Prinzip zugrunde gelegt wird.

Dieses unabhängige Prinzip, das mit dem dritten unabhängigen Monismus in Ausführung gebracht werden soll, lautet im chinesischen Kulturraum „Qui“, im griechischen Kulturraum „Rhéin“, im indischen Kulturraum „Vata“ und im deutschen Kulturraum. „Rhythmus“. Es ist ein universell gültiges Prinzip, das als Flusslehre, als „Pantha Rhéi“, „Alles fließt“ in der Philosophie bekannt und in der heutigen Zeit zum „Alles schwingt“ geworden ist, messtechnisch aber erst heute mit moderner Computertechnik erfasst werden kann.

Mit einem so eigentlichen „Rhythmus-Monismus“ finden die vorgenannten Medizindogmen den Ausweg aus ihrem jeweiligen Dilemma. Mit der Flusslehre wird de Facto ein in Vergessenheit geratenes Naturgesetz beschrieben. Es besagt, dass polare/dualistische Vorgänge, die nie in einem gleichen Moment zur Ausführung kommen können, in der Natur im „rhythmischen“ Nacheinander auftreten.

Rhythmus bzw. ein ganzes System von Rhythmen verbindet in Lebenden wie nicht Lebenden Systemen ihre strukturhafte (materielle/morphologische) Natur – im Griechischen als Kosmos bezeichnet – mit der geistig-seelischen (nicht-strukturellen) Natur – im Griechischen als Chaos bezeichnet – .In diesem Sinne ist der Rhythmus Träger der Materie wie der Geist-Seele bezogenen Information und kann so eine Kommunikation zwischen Materie/Morphologie mit Geist/Seele herstellen.

Nicht ein zeitlicher Moment sondern ein rhythmisches Zeitfenster erhält jetzt die zeitliche die Dominanz für die Beurteilung von Gesund oder Krank und wird der akustisch-harmonikale Einklang eines rhythmischen Systems zu einer Normierungsvorgänge für das, was normal oder nicht-normal ist.

Die geometrische Darstellung von Rhythmus (Fluss) im 2-dimensionalen ist die liegende „∞“ auch bekannt als seltsame Schleife oder seltsamer Attraktor, im 3-dimensionalen die doppelspirale im Innen bzw. Außen eines Torus.

Die Realisierung dieses Monismus innerhalb der Medizin beschreibt die Wissenschaft der Chronobiologie/-medizin, die das Rhythmische in der Natur zunehmend als ein universelles Prinzip der Natur aufdeckt. Sie beschreibt ganze Rhythmus Systeme in der umgebenden Natur selber und in den ihr innewohnenden Objekte/Subjekte. Mit Hilfe dieser Rhythmus Systeme findet die Kommunikation zwischen Umgebung und Subjekt wie Objekt statt und fördert so die Entwicklung/Evolution.

Bereits Platon und nachfolgende Wissenschaftler wie z.B. Galilei, Keppler, …, bis Newton entdeckten für die „Weltseele“ – gemeint ist damit das allumfassende organisierende System des „Seins“ ‒ das tonal-harmonikale Geschehen.

Mathematisch realisiert sich die Sichtung der rhythmischen Systeme mit Hilfe von zeitreihenanalytischen Algorithmen. Mit deren Hilfe können die systemspezifischen natürlichen bzw. biologischen Rhythmen bei Anwendung auf Vorgänge der Natur bzw. eines Lebendorganismus zur Darstellung gebracht werden. Voraussetzung ist, dass die Vorgänge über kontinuierliche Messreihen (Signale) erhoben werden.

Speziell beim Menschen sind solche möglichen Signale u.a. die beiden elektrophysiologischen Signale EKG und EEG und das akustische Signal Stimme.

Was für den physikalischen Monismus die DNS ist, ist für den Rhythmus- oder Ganzheits- Monismus der kinetisch-dynamische Code gegeben mit dem biologischen Rhythmus System. Beides sind codierte Sprachsysteme, d.h. Information tragende Systeme.

So wurde in der DNS die gesamte biologische Information zur Selbstordnung der Materie/Morphologie eines Lebendorganismus codiert niedergeschrieben. Dieser Code ist vererbbar. Er schreibt sich bei jeder Zellteilung immer wieder neu. Nur bei genauer Replikation des Codes bleibt Gesundheit erhalten bzw. entsteht ein gesunder Organismus. Informationssender ist letztlich Materie, Informationsempfänger ist letztlich wieder die Materie selber bevorzugt das Gehirn. Die Wissenschaftler sehen in der Decodierung der individuell gegeben DNA die Möglichkeit mit Wahrscheinlichkeitsangaben mögliche chronische Krankheitsbilder vorhersagen bzw. über die Reparatur des Codes diese heilen zu können.

So wurde mit dem biologischen Rhythmus System die gesamte Information zur kinetisch-dynamischen Selbstordnungsfähigkeit codiert. Da die Kodierung die tonal-harmonikale Gesetzmäßigkeit benutzt, folgt die Fähigkeit zur Selbstordnung ausschließlich den akustisch-harmonikale Gesetzen. Informationssender sind Geist und Seele, Informationsempfänger sind Gehirn und Leib (Körper). Werden diese Gesetze verletzt, d.h. klingen die verschiedensten systemspezifischen Rhythmen nicht im Einklang, kommt es zur Ausbildung von chronischen Krankheiten. Wissenschaftler sehen in der Decodierung des individuell gegebenen rhythmischen Klangbildes die Möglichkeit mit Wahrscheinlichkeitsangaben mögliche chronische Krankheitsbilder vorhersagen bzw. über die Reparatur des Codes diese heilen zu können. Die Wissenschaftler – einer davon ist Dr. Arno Heinen – gehen so weit, dass sie behaupten zu jedem im medizinischen Lexikon beschriebenen morphologisch-chronischem Krankheitsbild das entsprechende rhythmisch-pathologische Klangbild finden zu können. Es existieren Studien, wonach mit Hilfe des rhythmischen Klangbildes der Stimme sogar Blutdruck, Blutzucker, Schilddrüsen- und Insulinaktivität, …, eingeschätzt werden können.

Die für die Zeitreihenanalyse der Stimme – SFA – markantesten erzielbaren Ergebnisse sind:

  1. Da jeder Rhythmus bezogen auf die Vergangenheit im Jetzt entsprechend einer immanenten Logik die Zukunft aufbaut, können im Jetzt, bei Rückschau auf die Vergangenheit, sozusagen in der Vorzeit von einer künftigen morphologischen „Entartung“, Regelungs- bzw. Ordnungsprobleme erkannt werden – vielleicht sogar, wenn genügend (tausende) SFA ausgewertet wurden, mit Hilfe spezifisch entschlüsselter Klangbilder von Krankheiten auch die spezifische Erkrankung benannt werden –.

  2. Es kann das eigentliche, spezifische Selbst (ICH) benannt werden und dessen Potentiale wie Ressourcen.

  3. Es kann der eigentliche spezifische Ernährungstyp benannt werden.

  4. Es sind qualitative Einschätzungen zu Hormone möglich.

  5. Es können quantitative Einschätzungen von empathischen Reaktionen gemacht werden.

  6. Es können Aussagen zur Matrix und damit zum Vitalstofftransport hin zur Zelle bzw. zum Schadstofftransport von der Zelle zurück zum Gefäß beschrieben werden.

Für die Medizin bedeuten somit die zeitreihenanalytischen Analysen verschiedener biologischer Signale, insbesondere die der Stimme, neue Chancen für Vorhersagen bevor es zur morphologischen Chronifizierung kommt. Im Falle des physikalisch-naturalistischen Monismus muss erst die morphologische Entartung abgewartet werden, bevor man mit den entsprechenden diagnostischen Werkzeugen eine Krankheit erkannt werden kann. Dann ist aber „das Kind bereits in den Brunnen gefallen“. Dann ist meist nur noch Schadensbegrenzung oder Reparatur möglich, nicht aber Heilung.

Wesentlich für die SFA ist, dass die Stimme konsekutiv-kontinuierlich aufgenommen wird. Genau dazu bieten sich die modernen Kommunikations- und Computersysteme wie u.a. Smartphone, Pad, Tablet, geradezu an.

In diesem Fall erhalten Kommunikation und Information Ihre spezifische Bedeutung im Gesundheitsprozess. Eine neue Generation von Gesundheits-APP’s wird möglich.

 

Wie könnte die Therapie dieses Monismus aussehen?

Da das Rhythmus System den tonal-harmonikalen Gesetzen gehorcht und die Information von „Geist“ und Seele“ auch mit diesen Gesetzen codiert wurde, bietet sich als Therapeutikum eine sozusagen tonale Pharmakologie an.

Basierend auf dem Ergebnis der Stimm-Frequenz-Analyse wird mit einer speziellen Software eine „Tonkomposition“ erzeugt, mit der die „falsch gespielte Frequenz“ im Organismus eines Individuums so moduliert wird, dass sie wieder dem Klang des Ur-Rhythmus entspricht. Diese Tonkomposition wird individuell für jeden Menschen „komponiert“.

Dieser persönliche Ur-Rhythmus wird im optimalen Fall über ein vibro-akustisches Element und einen Stereo-Kopfhörer auf Ihren Organismus übertragen. Aufgrund der Resonanz des „Falschspielers“ mit der modulierten Rhythmusfrequenz findet der „Falschspieler“ wieder zu seiner Ur-Rhythmusform zurück. Er spielt dann wieder im Einklang mit dem gesamten Orchester der anderen Rhythmen.

Im Ergebnis findet der Organismus als Ganzes wieder zu seiner Selbstregelungsfähigkeit und damit Selbstheilungsfähigkeit zurück. Gleichzeitig können sich mögliche Blockaden lösen.